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Zehn-Punkte-Plan für Führungspersönlichkeiten

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Wer als Trainer eine Mannschaft betreut, übernimmt damit zugleich auch - insbesondere im Kinder- und Jugendfußball - eine Vorbildfunktion. Die Spieler suchen beim Coach nach Orientierung.

Gemeinsam Ziele verfolgen

Daher ist neben aller fußballerischen Qualifikation die Persönlichkeit des Trainers von entscheidender Bedeutung für die Führung eines Teams. Zehn Schlagworte beschreiben die Kernpunkte, die eine Führungspersönlichkeit unabhängig vom Tätigkeitsfeld ausmachen.

Der Trainer ist ein Vorbild - da sind gute Planung und Struktur gefragt.

Visionen
Um große Ziele erreichen zu können, müssen klare Zukunftsbilder formuliert und gemeinsam angegangen werden. Dazu bindet der Trainer alle Beteiligten mit ein und begeistert sie für die gemeinsame Vision. Aufkommende Warum-Fragen ("Warum müssen wir solche Strapazen auf uns nehmen?") werden beantwortet.
Energie
Der Trainer tritt für die Mannschaft immer als Energiegeber auf und erwartet keine Energie vom Team. Er ist bereit, sich persönlich "aufzuopfern" und verhält sich selbstlos. Aggressives "Peitschen" und persönliches Kritisieren werden vermieden, dadurch wird allenfalls ein sehr kurzfristiger Effekt erzielt.
Plan
Wer andere Menschen anleiten möchte, muss ihnen einen stabilen Plan und eine klare Linie vorgeben, an der sie sich jederzeit orientieren können. Konstante, klare Abläufe geben Sicherheit und stehen damit im Gegensatz zu unzuverlässigen "In-den-Tag-hinein-Plänen".
Mit gutem Beispiel voran gehen
Wer von anderen ein bestimmtes Verhalten verlangt, muss dieses selbst vorleben. Wer nach dem Motto "Wasser predigen und Schnaps trinken" verfährt, wird nicht akzeptiert. Sämtliche Vorgaben, die ein Trainer zum Beispiel in punkto Fitness, Lebenswandel oder Umgang mit anderen gibt, gilt es auch selbst zu befolgen.
Rollenverteilung
Alle Rollen im Team müssen klar verteilt und jeder sich seiner Aufgaben bewusst sein. Dabei muss vermittelt werden, dass jeder Einzelne wichtig ist und in gleichem Maße zum Erfolg der gesamten Mannschaft beiträgt: Der Torjäger erzielt die Treffer, der Torwart hält, der Ersatzspieler setzt die erste Elf mit seinem Einsatz auf positive Weise unter Druck, die Eltern schaffen mit dem Fahrdienst und dem Waschen der Trikots die Rahmenbedingungen, damit die Spieler kicken können. Nur wenn jedes Teammitglied sich seiner Rolle und seiner Wichtigkeit für die Mannschaft bewusst ist, kann er seine Aufgaben auch motiviert erfüllen.
Kommunikation
In Einzelgesprächen ist es wichtiger zuzuhören als selbst zu sprechen. Die beiden Ohren doppelt so lange einzusetzen wie den Mund, ist eine gesunde Grundregel. In Teamgesprächen führt die Mitsprache der Spieler: zur Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und zu der Fähigkeit, Verantwortung zu tragen. Damit aus Mannschaftsmitgliedern Verantwortungsträger werden können, sollten Gedanken der Spieler in den Entwicklungsprozess mit einbezogen werden. Dafür sollte der Trainer ein offenes Ohr für jeden haben, ob in persönlichen Gesprächen oder per Anruf, Brief, Fax oder E-Mail.
Schnelle Konfliktlösung
Führungsverantwortung heißt, mit einem Problem sofort Augenkontakt aufnehmen. Auch kleine Missverständnisse zwischen zwei Spielern im Team können schnell zu Hassgefühlen führen und das Team so spalten. Es gilt daher, früh einzugreifen; die Symptome werden idealerweise erkannt und behandelt, bevor die Krankheit ausbricht. Dafür ist es wichtig, die nötige Courage aufzubringen, um in Konflikte schnell einzugreifen.
An Grenzen führen
In Einzelgesprächen kann ein Trainer auf jeden Spieler besonders gut einwirken. Dabei ist es wichtig, dass er auf jedes Individuum spezifisch eingeht. Jeder Mensch ist anders, hat seine eigene Geschichte und braucht daher auch eine eigene Ansprache. Je mehr man vom einzelnen Spieler weiß (Woher kommt der Spieler? Welche Erfahrungen hat er gemacht? Wie sind seine familiären Verhältnisse? Welche Wünsche und Ziele hat er?), desto leichter ist dieser an die Grenzen zu führen. Ein Coach muss deshalb äußerst flexibel auftreten, um jeden zu höchsten Sprüngen motivieren zu können!
Respekthaltung
Ein Trainer sollte immer eine gewisse Distanz zum Team halten. Ein populistischer Führungsstil, bei dem Spieler bevorteilt werden, verbietet sich. Wenn nötig, müssen auch mal unpopuläre Maßnahmen durchgezogen werden. Um sich als Respektsperson nicht angreifbar zu machen, darf der Coach nie die Kontrolle über sich verlieren.
Natürlichkeit
Ein Trainer sollte als Mensch immer authentisch bleiben. Wer sich verstellt, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Ein offenes und ehrliches Verhältnis zur Mannschaft, bei dem ausgesprochen wird, was man denkt, zahlt sich aus. Dazu gehört auch, dass man als Führungsperson die Stärke besitzt, Fehler zuzugeben und auch zu seinen Fehlern zu stehen.
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